Buchtipp der Woche: Guatemala

Recherchen auf heißem Pflaster

Boueke: Guatemala

Andreas Boueke

Journalistische Berichterstattung aus Guatemala handelt oft von Gewalt und Armut. Wie sieht das Leben eines freien Journalisten aus, der seit zwanzig Jahren dort recherchiert? Andreas Boueke erzählt aus seinem Arbeitsalltag. Einige seiner Reportagen wurden in Deutschland mit Journalistenpreisen ausgezeichnet, andere haben in Guatemala Kontroversen ausgelöst und zu Reaktionen von einflussreichen Geschäftsleuten oder korrupten Staatsangestellten geführt. Hunderte Gesprächspartner kommen zu Wort, arbeitende Kinder und engagierte Mayafrauen, aber auch aggressive Missionare und reumütige Soldaten.

Innerhalb der WDR 5-Sendung "Neugier genügt" wird unser Autor Andreas Boueke am 20.06.2013 ab 11:00 Uhr über seine Arbeit als Journalist in Guatemala, über seine dort gesammelten Reportagen sowie sein neuestes Buch "Guatemala - Recherchen auf heißem Pflaster" berichten.



ANDERE ÜBER ANDREAS BOUEKE UND SEINE REPORTAGEN:

Doris Weber, Zeitschrift Publik Forum: „Immer wenn ein Textangebot aus Guatemala in meiner Mailbox landet, freue ich mich auf eine spannende Lektüre. Andreas Boueke ist ein gewissenhafter Rechercheur, aber auch ein guter Geschichtenerzähler. In seinen Reportagen stecken neben vielen interessanten Informationen immer auch aufrüttelnde oder anrührende Anekdoten.“

Susanne Gommert, NDR Info, Das Forum: „Vor zwanzig Jahren hat Andreas Boueke sein erstes Radio-Feature für Das Forum im Norddeutschen Rundfunk geschrieben. Seither meldet er sich immer wieder zu Wort. Er schreibt über Kinderarbeit auf Kaffeeplantagen genauso eindringlich wie über die Machenschaften der Ölindustrie oder das organisierte Verbrechen.“

Georg Krämer, Welthaus Bielefeld: „Seit vielen Jahren ist Andreas Boueke unserm Haus verbunden. Er beschreibt authentisch, was Menschen in Guatemala erleben und erleiden. Dieser solidarische Blick ist wertvoll für alle, die das Land besuchen wollen. Er erinnert uns auch daran, warum wir uns in der Eine-Welt-Arbeit engagieren.“

Uwe Pollmann, Neues Deutschland: „Am Ende kann der Leser das nur bestätigen, denn »Guatemala - Recherchen auf heißem Pflaster« ist ein beeindruckendes, ein fesselndes Buch, gerade weil der Autor klar Stellung bezieht. Die Lektüre zieht einerseits hinein in das Leben eines Journalisten und seiner Familie in einem Land, das zu den gewalttätigsten in Lateinamerika gehört. Andererseits nimmt sie mit auf eine spannende Reise jahrelanger Recherchen, die für den Autoren selbst nicht ungefährlich sind.“


"Fragen an den Autor" bei SR2 Kulturradio/DRadio Wissen
Podcast zur Sendung unter pcast.sr-online.de/feeds/fragen/feed.xml abrufbar.