EXIT! No. 3 | ![]() größeres Bild anzeigen ISBN 9783895022050 Preis: €13,00
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Krise und Kritik der Warengesellschaft In der finalen Krise der Warengesellschaft hilft der Blick auf ihre Ursprünge, um besser zu verstehen, was da zu Ende geht. Dieser Frage widmet sich der mit drei Texten vertretene Themenschwerpunkt dieses Hefts zur Geschichte der modernen Konstitution: In dem Text „Die Leute der Geschichte“ unternimmt Gerold Wallner den Versuch, die Begriffe Fetisch und Abspaltung auch für die Beschreibung vormoderner Gesellschaftlichkeit zu verwenden. Er bietet als Ergebnis dieses Unterfangens eine Epochengliederung in magische, religiöse und materialistische Gesellschaftszusammenhänge an. Weitere Beiträge: Wie unzureichend eine Kritik der Arbeit bleiben muss, wenn sie vom Geschlecht absieht, weist Frank Rentschler in seinem Text „Die kategoriale Abwesenheit des Geschlechts“ nach. Robert Kurz behandelt in „Die Substanz des Kapitals – Teil III“ die Systematik einer positiven Krisentheorie in Weiterentwicklung der über das Marxsche Werk verstreuten Ansätze. Martin Dornis schließlich unternimmt mit seinem Text „Von der Harmoniesucht zum Vernichtungswahn“ den Versuch, den Antisemitismus als eine die Moderne durchziehende Krisenideologie mit dem Instrumentarium der Wertabspaltungs-Kritik neu zu bestimmen. | ||||||||||||
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