Gedichte
The Dung
„Leben heißt immer neues Entstehen, Unaufhörlich, allen Schmerzen zum Trotz!"
Dieses Zitat aus einem der Gedichte The Dungs zeigt in aller Kürze und Prägnanz die Intensität und Gefühlsstärke, welche seine Texte charakterisieren. In The Dungs Werk vermengen sich die Trauer über den Verlust geliebter Menschen, die Gefühle der Fremdheit und Einsamkeit in der Emigration mit einem tief in der Seele verwurzelten Optimismus, mit immer neuen Hoffnungen. Die Liebe und die Sehnsucht nach Leidenschaft spielen dabei ebenso eine Rolle wie die Liebe zum Heimatland. The Dung vermisst seine Heimat, deren Menschen und Landschaften. Aber er setzt sich zugleich intensiv mit seinen in Deutschland lebenden Landsleuten auseinander, mit deren kulturellen, sozialen und politischen Schwierigkeiten in der „fremden Heimat" _ und mit den Stärken und Schwächen des keineswegs immer gastlichen „Gastlandes". Eine spannungsvolle Synthese: einerseits die Orientierung an der historischen und kulturellen Realität Vietnams und Deutschlands, anderseits „zeitlose" Gedanken über das Verhältnis von Gegenwart und Zukunft, von materieller und ideeller Welt, über die Beziehungen von Mensch zu Mensch, von Mensch zu Ding, von Mensch zu Seele. (Aus dem Vorwort von Peter Knost) |