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Der General des Bey

  Der General des Bey
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ISBN 9783895022999
Preis: €19,90

Seitenzahl 288
Einband Gebunden
Abbildungen ohne
Erscheinungsjahr 2010













Das abenteuerliche Leben des Amrumer Schiffsjungen Hark Olufs

Udo Weinbörner

Anno 1724 vor der englischen Küste: Algerische Piraten kapern die Dreimastbark „Hoffnung“. Unter den Gefangenen ist der 15-jährige Schiffsjunge Hark Olufs aus Amrum. Auf dem Sklavenmarkt von Algier wird er mehrfach verkauft, bis er als Kaffeeschenker am Hof des Bey von Constantine auf sich aufmerksam machen kann. Doch Intrigen und Gewalt setzen dem Jungen zu. Trotz aller Widrigkeiten ergreift er die Chance zu einer rasanten Karriere, die ihn binnen weniger Jahre zum Schatzmeister des Bey und zum General und Oberbefehlshaber der Kavallerie aufsteigen lässt. Gerade 20 Jahre alt führt er Kriege, pilgert von Glaubenskonflikten gequält mit dem Bey in einer riesigen Karawane nach Mekka und gewinnt schließlich in einer aussichtslosen Situation eine Schlacht gegen den Dey von Tunis und damit seine Freiheit. Nach zwölf Jahren kehrt Hark Olufs als reicher Mann nach Amrum zurück, aber er lässt auch Frau und Kinder und ein ungewöhnliches, reiches Leben in Constantine hinter sich.
Nach seinem Erfolg mit „Schiller. Der Roman“ gelingt es Udo Weinbörner erneut meisterhaft, eine wahre Lebensgeschichte packend zu erzählen und damit zugleich die Konflikte der Gegenwart zu beschreiben. Sein Roman ist hautnah am harten Leben der Seeleute an Bord, taucht ein in die Schrecken eines Sklavenlebens und in die Faszination einer fremden Kultur. Piraten, Kriegsgräuel, brutale Herrscher, die dennoch zur Vaterfigur werden, der gelebte Konflikt zwischen Islam und Christentum… Ein Abenteuerroman, der sich aber auch nicht scheut, zarte Liebesgeschichten zu erzählen. Ein zutiefst menschlicher Roman über einen Amrumer Schiffsjungen, der sich die Hoffnung nicht nehmen ließ.

Weinbörner gelingt es, … Platz zu schaffen für einen Menschen, dessen Leben man nachvollziehen, mitfühlen, ja sogar miterleben kann …“ Das Süderländer-Tageblatt über Weinbörners Schiller-Roman

Heute scheint mir, mein Leben wäre anders verlaufen, wenn unser Schiff nur einen Tag später ausgelaufen wäre. Doch nichts in unserem Leben ist vorherbestimmt, alle Begebenheiten sind eine Kette von Zufällen, gegen deren Grausamkeiten wir aufbegehren. Ich versuche mir den Schrecken beim Anblick der aus dem Nebel auftauchenden schmutzigen Segel des Piratenschiffs wieder vorzustellen. Für einen Moment schien unser aller Leben in der Schwebe … Dabei hatte im selben Moment der Zufall alles entschieden – über die einen bereits ihr Todesurteil gefällt und die anderen zu einem Leben verdammt, das sie sich nie erwählt hätten.
Ihr wollt alles lesen? Die ganze Geschichte? Vielleicht juckt es euch, euch in Gefahr zu begeben, gar auf meinen Spuren nach Constantine ins ferne Algerien zu reisen? Ich warne euch. Das Land wird euch verschlingen, und ihr seid nie mehr die Gleichen wie zuvor. Eine Rückkehr gibt es nicht, auch wenn ihr nach vielen Jahren wieder euren Heimathafen anlauft.“

 

altCover "General des Bey" (1,22 Mb)

altAutorenfoto Udo Weinbörner (240 kB)

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