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Goldene Zeiten

Annette Wieners

Goldene Zeiten: Eine Zukunft, in der es kaum noch junge
Menschen gibt. Die Teilung der Menschen in Goldene, Silberne, und Bronzene wird von der Sozialen Kasse streng kontrolliert. Wer jung ist, wird zum Pflegedienst verpflichtet, wer alt ist, lebt privilegiert, solange er gesund bleibt und das Bild einer lebendigen Gesellschaft spiegelt. Wälder werden abgeholzt, um Platz für Biomasse zu schaffen, die Nacht wird von Weißen Wagen beherrscht, die Verstorbene diskret entsorgen.

Die Gärtnerin Cosma hat sich einen Fehltritt geleistet und unterliegt nun einer Sozialmaßnahme. Sie soll beweisen, dass sie wieder zu einem vertrauenswürdigen Mitglied der Gesellschaft werden kann. Am besten wäre dafür eine Schwangerschaft...

Ein Sozial-Thriller, der den Leser bis zur letzten Seite fesselt. Annette Wieners spitzt eindrucksvoll und spannend zu, was sich bereits heute in unserer Gesellschaft abzeichnet.


Ein Sozialthriller, spannend bis zur letzten Seite, über eine gar nicht so unrealistische Zukunft. (Öko-Test)

Eine beunruhigende Vision einer leider nicht ganz unrealistischen Zukunft. Vielschichtig, auch sprachlich überzeugend [...]. (Regine Mitternacht, ekz)

Wer Huxleys Schöne neue Welt im Bücherschrank stehen hat, wird in diesem Buch ein lesenswertes Pendant in Form einer „schönen alten Welt“ finden. (Steffen Roye, Am Erker)

Eine düstere und deutsche Antiutopie über eine geriatrische Gesellschaft, die noch pedantischer und engstirniger ist als die Welt von Juli Zehs Corpus Delicti. (Franz Rottensteiner, Quarber Merkur)

Sehr lesenswerte soziale Dystopie! (Weiberdivan)

 

Wieners: Goldene Zeiten
ISBN 978-3-89502-375-0
272 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag
Erscheinungsjahr 2014

Preis 19,90 €
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