| »Der Teckbote« lobt »Shi Wu und die Kinderdiebe« |
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Auf der Frankfurter Buchmesse 2009 stellt Iris Lemanczyk die Neuerscheinung »Shi Wu und die Kinderdiebe« vor großem Publikum auf der Literaturbühne des Verlags-Karree e.V. vor
"Mit ihrem im Horlemann Verlag erschienenen neuesten Buch „Shi Wu und die Kinderdiebe“ setzt sich die renommierte Kinder- und Jugendbuchautorin mit einem ganz besonders schwierigen Thema auseinander. Für das von ihr anvisierte jugendliche Zielpublikum stellt es einerseits eine Herausforderung dar. Andererseits kann sie privilegiert aufwachsende Kinder erneut dafür sensibilisieren, dass der Kampf ums Überleben in anderen Zeitzonen durchaus andere Dimensionen annehmen kann als im Musterländle Baden-Württemberg. Iris Lemanczyks neues Buch konfrontiert junge Leserinnen und Leser mit Themen, mit denen sie sich zuvor möglicherweise noch nie auseinandergesetzt haben, oder die sie schlichtweg bislang überhaupt nicht kannten. Kinderraub ist hierzulande glücklicherweise kein vorherrschendes Thema, aber ein Problem, mit dem sich Kinder in einer globalisierten Welt nicht früh und intensiv genug auseinandersetzen können. Erzählt wird in Iris Lemanczyks neuem Buch die Geschichte des chinesischen Mädchens Shi Wu und ihres blinden Freundes Zheng, die entführt und in die Millionenstadt Kunming gebracht werden. In das „Waisenhaus der glücklichen Kinder“ verschleppt, müssen sie betteln und hungern und werden abends mit anderen Kindern gemeinsam in einem kahlen Raum eingesperrt. Die Angst, die Schmerzen und das Heimweh stellen die beiden vor die schwierige Frage, ob sie tatsächlich eine höchst gefährliche Flucht wagen sollen, die bislang noch keinem Kind gelungen ist. Aufgegriffen wird damit ein brisantes Thema, das Iris Lemanczyk kindgerecht aufbereitet hat und dadurch viele neugierige Fragen provozieren kann. Einmal mehr versteht sie es in ihrem neuen Buch, Interesse für ein völlig fremdes Thema zu wecken und zum Nachdenken anzuregen. Ganz wichtig ist es Iris Lemanczyk, über den Tell errand hinauszublicken und zu sensibilisieren für die vielen Probleme, die in anderen Ecken der Welt herrschen und eigentlich nur vor Ort richtig eingeschätzt und entsprechend relativiert werden können."
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