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Zukunft kann man nicht kaufen

  Zukunft kann man nicht kaufen
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ISBN 9783895021787
Preis: €14,90

Seitenzahl 221
Einband Broschur
Abbildungen Grafiken u. Abb.
Erscheinungsjahr 2004











Ein folgenschwerer Denkfehler in der globalen Ökonomie

Arno Garhmann mit Hennig Osmers

Wenn der Wahn zum Wahnsinn wird. Immer mehr Menschen empfinden angesichts zahlloser Widersprüche und Unfassbarkeiten ein tief sitzendes Unbehagen gegenüber der Ökonomie. Dieses Buch zeigt: Solche Gefühle sind berechtigt und rühren daher, dass die zentralen Zielgrößen der Ökonomie – Vermögen, Gewinn und Kosten – seit Beginn an mit falschen Erwartungen verknüpft sind. Das Ergebnis ist so skurril wie fatal: Die Zielgröße des Systems, der Gewinn, wird umso weniger greifbar, je intensiver sie gejagt wird. Das Hauptinstrument der Jagd, gnadenlose Effizienzsteigerung, wirkt derweil wie ein primitives Doping, das Mensch und Natur auslaugt.
Mit kompetenter Innensicht und engagierter Außensicht zeichnen die beiden Autoren ein ungewohntes Bild ihres Fachgebiets, das viele Ungereimtheiten, so das Nebeneinander von Überlastung und Arbeitslosigkeit oder die öffentliche Verschuldung bei privatem Reichtum, schlüssig macht. Und sie geben den Lesern die nötigen Argumente an die Hand, um den permanenten Kostendruck, national und global, betrieblich und öffentlich, als den Wahnsinn entlarven zu können, als den sie ihn schon längst erleben: eine irrationale Orientierung an schon längst nicht mehr realem Vermögen.

Aus dem Inhalt:
1. Von Widersprüchen und fehlgeleiteten Sachzwängen. Über eine Ökonomie, die das Leben lähmt und das Denken kanalisiert.
2. Verzerrte Wirklichkeit: Kostenorientierung an der Grenze zur Absurdität. Das Schlagwort der „Kosten“ wird abgeklopft – und hält seinem universellen Anspruch nicht stand.
3. Vermögen kann man nicht besitzen: Die Illusion von Rente und Rendite. Das Auseinanderlaufen von Existenzsicherung und virtueller Ökonomie. Eine kurze Geschichte und eine neue Sicht von Vermögen, Gewinn und Kosten, die die Verständnisblockade aufhebt.
4. Die effiziente Eliminierung des Lebendigen: Ein Überlebensprinzip wird auf den Kopf gestellt. Das Wesen des Vermögens als unbarmherziger Forderungskatalog gegen Dritte und die Mechanik der Effizienz als ein pervertiertes Überlebensprinzip nehmen Leben und Arbeit ihren Raum.
5. Tun und Lassen, Sein und Haben. Ökonomie oder Wirtschaften? Eine Besinnung auf alte Werte, Bezüge zu nachhaltigen Konzepten und eine große Vision für kleine Leute.

 



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