Besenkammer mit Bett | ![]() größeres Bild anzeigen ISBN 9783895022005 Preis: €12,90
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Das Schicksal einer illegalen Hausangestellten in Lateinamerika Lateinamerika ist ein Kontinent der krassen sozialen Gegensätze. Für die wenigen Reichen ist er das Paradies, für die vielen Armen die Hölle. Sie schinden sich für Hungerlöhne, nehmen Misshandlungen, Ungerechtigkeiten oder ein Leben in der Illegalität in Kauf. Vor allem Frauen sind Opfer der Verhältnisse. Über zwanzig Millionen verdingen sich als Hausangestellte, weil die Gesellschaft ihnen keine Ausbildung ermöglicht, ihnen der erlernte Beruf kein Auskommen bietet oder weil sie keine Stelle finden. Weil sie überleben müssen. „Eva Karnofsky hat aus den traurigen Geschichten, die sie über die Jahre hinweg von mucamas gehört hat, ein gutes und spannendes Buch geschrieben. (...) Der Roman erzählt die unvorstellbare Geschichte von moderner Sklaverei, wie sie sich tagtäglich in Haushalten auf der ganzen Welt ereignen kann. Der Autorin Eva Karnofsky gelingt es über soziale Anklage hinaus, der Leserin einen Eindruck über die gesellschaftliche Realität (Rassismus gegenüber Mestizinnen, Diskriminierung von Frauen) zu vermitteln, eingefasst in die politischen Hintergründe Perus und Argentiniens. Eine Lektüre, die man einmal angefangen zu lesen, nicht mehr so schnell aus der Hand legen will.“ „Einfühlsam und mit viel Respekt gegenüber den kreativen und verantwortungsvollen Frauen, die in der Gesellschaft verachtet und erniedrigt werden, versteht sie ein Bild zu zeichnen, über das die lateinamerikanische Elite nicht spricht. Dazwischen gestreut sind köstliche Rezepte des Kontinents.“ „Der Roman ist nicht nur zu empfehlen, weil er spannend und sehr gut geschrieben ist. Er basiert auf fundierten Recherchen und Kenntnis der lateinamerikanischen Realität und ist nicht nur für Lateinamerika- KennerInnen eine interessante Lektüre. „Die Qualität des Buches rührt unter anderem daher, dass Karnofsky mehr getan hat als das, was sie als Journalistin gelernt hat – objektiv zu berichten, Zeugenaussagen zu sammeln und zu addieren, sich mit einer Meinung zurückzuhalten. Das alles hat sie zwar durchaus geleistet, ihre Recherche aber dann in die Form einer Erzählung gegossen.“
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