Die Straße der Tugenden | ![]() größeres Bild anzeigen ISBN 9783895022753 Preis: €19,90
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1. Januar 2009: 50. Jahrestag Ein packender, einfühlsamer und glänzend recherchierter Roman über eine Familie von vier starken Frauen, der die private Geschichte der kubanischen Revolution von 1959 bis heute erzählt. In dieses Buch reinlesen! (Link zu libreka!) Während in der Silvesternacht 1959 bärtige Revolutionäre den blutrünstigen Diktator aus Havanna vertreiben, bringt Hortensia in der ärmlichen Bauernkate ihre dritte Tochter Chachi zur Welt. Nie hätte sich Hortensia zu erhoffen gewagt, einmal ihre drei Mädchen auf die Schule zu schicken, nie hätte sie auch nur davon geträumt, dass sie einmal die Universität abschließen würden. Sogar Hortensia schafft es bis an die Kasse einer Cafeteria in Havanna. Chachi ist nicht nur so alt wie die Revolution, sie wird ihr auch einmal das Leben, ihre Karriere als Ballerina, ihr Stipendium in Moskau verdanken – und ihren Tod. Hortensia und ihre Töchter kämpfen, jede auf ihre Weise, um ihr kleines Glück, doch sie alle zahlen schließlich einen hohen Preis dafür. Mit der Chronik der Pérez Valdés ist Eva Karnofsky ein packender, einfühlsamer und glänzend recherchierter Roman über eine Familie von vier starken Frauen gelungen, der die private Geschichte der kubanischen Revolution von 1959 bis heute erzählt. Die Geschichte einer Revolution, die noch immer ihre Kinder frisst. »Kurz vor Einbruch der Dunkelheit kam Juan nach Hause. Der Patrón hatte ihn nach Remedios geschickt, weil er etwas für ihn einkaufen sollte. Es sei alles ruhig in der Stadt. Die Soldaten seien verschwunden, dafür patrouillierten ein paar bärtige Rebellen durch die Straßen. Als sie am Heiligen Abend die Messe besuchten, hatten sie sie auch bereits gesehen. Zwei Tage zuvor waren sie gekommen, und schon am nächsten Tag hatten sie unter dem Kommando eines Mannes, den sie den Che nannten und von dem Juan schon einmal im Aufständischen-Sender Radio Rebelde gehört hatte, die Regierungstruppen vertrieben. In der Stadt hatte es Kämpfe gegeben, doch auf dem Land war es friedlich geblieben. Der Pfarrer hatte in seiner Weihnachtsmesse dazu aufgerufen, die Aufständischen zu unterstützen, weil sie mit dem Laster in Havanna aufräumen würden. Mit den Spielkasinos und den Prostituierten. Über zweitausend arme Seelen verkauften in der Calle Virtudes ihren Körper, rief er voller Abscheu von der Kanzel. Straße der Tugenden. Welch schöner Name, dachte Hortensia und ahnte nicht, dass sie selbst einmal dort wohnen sollte…« „Karnofsky erzählt einfach, schnörkellos, mit Sympathie für die Frauen und Kuba, spinnt souverän eine Liebesgeschichte und die Wandlung des Chronisten zum seriösen Schriftsteller.“ ver.di-publik | ||||||||||||
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