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Wohlstandshasen

Claudia Gabler

Mathias Jeschke

Claudia Gablers Gedichte sind wundervolle Lichtnüsse, die zu knacken ungeheuren Spaß macht, weil sich die Welt, auch die verborgene, beim kauenden Lesen so schmackhaft und vielfältig auffächert. Ihre flexiblen Poeme erzählen Geschichten aus einer Welt, die wir uns erträumen würden, wenn wir begriffen hätten, was Freiheit wirklich bedeutet. Angesichts der ebenso differenzierten wie üppigen Szenarien, der sowohl versierten als auch verfänglichen Sprache in diesem Band bleibt nichts anderes, als ein großes dichterisches Talent zu bewundern.

Da wachsen Flügel, finden sich in Schuhen Blasen, sprechen Delfine aus Menschen. (...) Wer sich darauf einlässt, dem öffnen sich Sprachbilder voller Kraft, Szenarien voller Fantasie und Emotionen. Und bevor es allzu pathetisch wird, kriegt die Autorin stets die Wirklichkeitskurve. (Susanne Ehmann, Badische Zeitung)

Gablers Sammlung „Wohlstandshasen“ kommt einer kleinen Sensation gleich, denn sie vereint das, was es in der deutschsprachigen Gegenwartslyrik so gut wie nicht gibt: intellektuelle Leichtigkeit. Während eine Vielzahl von Dichtern und Dichterinnen die entschlafene Postmoderne bemüht und künstlich wiederbeleben möchten, tanzt Claudia Gabler auf den versiegelten Flächen der Millionärsvillen zwischen Monaco und ihrer halbrussischen Wahlheimat Baden-Baden. (Tom Schulz, Signaturen)

Der Gedichtband "Wohlstandshasen" räumt uns Lesern zu unserem Besten erst einmal jeden Anflug von ernster Feiertagsstimmung oder intellektuellem Klassendünkel runter, bevor er uns sehr gut unterhält. Nach seiner Lektüre möchte man Claudia Gabler dringend daraus vortragen hören. (Stefan Schmitzer, fixpoetry)


Hier gibt es einen Hörbeitrag:
www.lyrikline.org/de/gedichte/about-neo-rauch-periphere-zuneigung-zu-new-york-13679

 

ISBN 978-3-89502-390-3
80 Seiten, Klappenbroschur
Erscheinungsjahr 2015

Preis 14,90 €
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